Barrieren abbauen mit leichten Texten

Verständlich für alle

Einfach und klar

Leichte Sprache nutzt kurze Sätze und einfache Wörter. So verstehen alle die Inhalte besser.

Für alle Menschen

Leichte Sprache hilft Menschen, die Probleme mit dem Lesen haben. Zum Beispiel ältere Menschen oder Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Rechtlich vorgeschrieben

Viele Gesetze verlangen, dass wichtige Informationen in Leichter Sprache angeboten werden.

Besserer Zugang

Leichte Sprache macht Informationen für mehr Menschen zugänglich und fördert Inklusion.

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Leichte Sprache: Rechtliche Vorgaben
Warum Leichte Sprache?

Leichte Sprache ist mehr als nur eine vereinfachte Ausdrucksweise. Sie folgt strikten Regeln, um Informationen besonders klar und verständlich zu vermitteln. Dies ist notwendig, damit alle Menschen – auch solche mit kognitiven Einschränkungen oder Lernschwierigkeiten – wichtigen Zugang zu Informationen haben.

Gesetzliche Grundlage ( § 11 Verständlichkeit und Leichte Sprache):
Nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) sind öffentliche Websites verpflichtet, ihre Inhalte barrierefrei anzubieten. Das schließt die Bereitstellung von Texten in Leichter Sprache ein, um allen Bürgern den gleichen Zugang zu Informationen zu gewährleisten.

Ihre Lösung: Unser Widget

In wenigen Minuten die Texte Ihrer Website in leichter Sprache – unser Tool macht es möglich.

Video-Tutorial: Widget

Unser Widget arbeitet benutzerfreundlich, indem es Funktionen wie Schriftvergrößerung und Kontrastanpassung integriert, die die Zugänglichkeit Ihrer Website erheblich verbessern. Dank der intuitiven Bedienoberfläche können alle Nutzer die Darstellung individuell anpassen und so Inhalte barrierefreier erleben.

Ergänzend zu diesem Text finden Sie das Video, das Ihnen die Anwendung noch einmal anschaulich erklärt.

Video-Tutorial: Leichte Sprache

Das optionale Modul „Leichte Sprache“ ermöglicht es, Inhalte Ihrer Website in Leichter Sprache darzustellen. Zusätzlich bietet es eine integrierte Vorlesefunktion, die die vereinfachte Textausgabe auch hörbar macht. So wird die Barrierefreiheit weiter erhöht und ein inklusives Nutzererlebnis gefördert.

Zusätzlich zu diesem Text steht ein Video bereit, das Ihnen die Anwendung noch einmal anschaulich erläutert.

Testen Sie selbst!

Hier finden Sie einen komplexen Text. Aktivieren Sie im Widget "Leichte Sprache" und fahren Sie mit der Maus über den Text.

Die transzendentale Analyse quantenphysikalischer Phänomene indiziert einen paradigmenverändernden Diskurs innerhalb der modernen Naturwissenschaften. Unter Anwendung einer interdisziplinären Methodologie werden klassische Kausalitätskonzepte durch die probabilistische Dynamik subatomarer Entitäten obsolet. In diesem Kontext generiert die Emergenz chaotischer Systemvariablen signifikante Divergenzen, die das traditionelle epistemologische Fundament herausfordern. Komplexe Korrelationsmuster, verknüpft mit der Verschränkung und Superposition, implizieren einen epistemologischen Paradigmenwechsel. Ferner erfordert die synergetische Integration von makroskopischen und mikroskopischen Modellen eine holistische Betrachtungsweise, die sowohl teleologische als auch deterministische Ansätze transzendiert und so eine innovative Rekonzeption der Realität ermöglicht. Diese interdisziplinäre Synthese eröffnet neue Perspektiven auf das Verhältnis von Ursache und Wirkung in komplexen Systemen.

Auszug unserer Referenzen
Leichte Sprache vs. Einfache Sprache
Oft werden die Begriffe „Leichte Sprache“ und „Einfache Sprache“ synonym verwendet. Dabei gibt es wesentliche Unterschiede:

Einfache Sprache: Diese Form der Sprache reduziert komplexe Satzstrukturen und vermeidet Fachjargon. Sie richtet sich an ein breites Publikum, darunter Menschen mit Leseschwierigkeiten, ältere Menschen und Nicht-Muttersprachler. Die Regeln sind flexibel, sodass auch einfache Synonyme und Erklärungen genutzt werden dürfen.

Leichte Sprache:

Leichte Sprache folgt strikten, verbindlichen Regeln. Die Sätze sind sehr kurz (oft maximal 8 Wörter), die Wortwahl ist stark auf geläufige Begriffe beschränkt und auch Abkürzungen werden nur nach ausführlicher Erklärung verwendet. Diese Form ist speziell für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, geistiger Behinderung oder Demenz konzipiert. Ziel ist absolute Klarheit und Verständlichkeit.

Unser Schwerpunkt liegt auf Leichter Sprache, da sie die größtmögliche Barrierefreiheit sicherstellt

1. Einleitung
Was ist Leichte Sprache?

Leichte Sprache ist eine stark vereinfachte Form der deutschen Sprache. Sie nutzt sehr kurze Sätze, einen begrenzten Wortschatz und klare Regeln. Das Ziel ist, dass Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, Lernschwierigkeiten oder geistigen Einschränkungen alle Informationen gut verstehen.

Nutzen der Leichten Sprache

Leichte Sprache macht Texte barrierefrei. Sie hilft, Kommunikationshindernisse zu überwinden, und fördert die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – sei es in Behörden, Schulen oder im Gesundheitswesen.

2. Geschichtlicher Hintergrund
Entwicklung der Leichten Sprache

Leichte Sprache entstand in Deutschland in den 2000er Jahren. Sie baut auf der Einfachen Sprache auf, deren Wurzeln liegen in der Plain Language Movement, die in den 1970er Jahren in den USA entstand. Ziel war es, komplizierte juristische und administrative Texte für die Allgemeinheit verständlich zu machen. Leichte Sprache geht aber noch weiter: Die Regeln sind verbindlich und streng, um absolute Klarheit zu erreichen.

Rechtliche Grundlagen

Gesetze wie das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) fordern, dass öffentliche Informationen auch in Leichter Sprache bereitgestellt werden. So soll sichergestellt werden, dass alle Bürger Zugang zu wichtigen Informationen haben.

3. Grundprinzipien der Leichten Sprache

Wortwahl und Terminologie
  • Nur sehr gebräuchliche Wörter verwenden.
  • Fachbegriffe weglassen oder sehr einfach erklären.
Kurze Sätze
  • Sätze dürfen maximal 8 Wörter haben.
  • Jeder Satz enthält nur einen klaren Gedanken.
Eindeutigkeit und Struktur
  • Keine Abkürzungen (oder sie werden erklärt).
  • Klare Gliederung mit Überschriften, Absätzen und Listen.

Gesetze unterstreichen die gesellschaftliche Verpflichtung, Informationen barrierefrei und verständlich zu gestalten

4. Grammatikalische Regeln der Leichten Sprache

Zeitformen und Modi
  • Nutzen Sie das Präsens („Der Vertrag gilt ab jetzt“).
  • Vermeiden Sie den Konjunktiv („Wir beginnen später“ statt „Es könnte sein, dass…“).
Aktiv statt Passiv
  • Sätze stehen im Aktiv („Der Mitarbeiter informiert“).
  • Passivformen werden vermieden, um den Text lebendig zu halten.
Einfache Satzstruktur
  • Jeder Satz folgt der Reihenfolge: Subjekt – Verb – Objekt.
  • Nebensätze und Schachtelsätze gehören nicht dazu.

Die Anwendung dieser Prinzipien macht Texte leichter verständlich und sorgt dafür, dass möglichst viele Menschen die Informationen aufnehmen können.

5. Gestaltung und Layout

Typografie und Schrift
  • Verwenden Sie serifenlose Schriftarten (z. B. Arial, Verdana).
  • Eine Schriftgröße von mindestens 14 Punkt ist empfehlenswert.
Zeilenabstand und Gliederung
  • Ein Zeilenabstand von 1,5-fach sorgt für mehr Übersicht.
  • Klare Überschriften, Absätze und Listen helfen beim schnellen Erfassen des Inhalts.
Bilder und Grafiken
  • Unterstützende Bilder mit kurzen, einfachen Alt-Texten erleichtern das Verständnis.

6. Einfache Sprache vs. Leichte Sprache

Definitionen
  • Einfache Sprache: Flexibel, reduziert komplexe Strukturen, richtet sich an ein breites Publikum.
  • Leichte Sprache: Nutzt strikte, verbindliche Regeln, sehr kurze Sätze und einen begrenzten Wortschatz.
Zielgruppen
  • Einfache Sprache richtet sich an Menschen mit Leseschwierigkeiten und Nicht-Muttersprachler.
  • Leichte Sprache ist speziell für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, geistigen Behinderungen oder Demenz konzipiert.
Satzlänge und Wortwahl
  • In der Leichten Sprache sind Sätze oft maximal 8 Wörter lang.
  • Es kommen nur sehr geläufige Wörter zum Einsatz.

Die Unterscheidung zwischen Einfacher und Leichter Sprache ist wichtig, um die passende Sprachform für die jeweilige Zielgruppe auszuwählen und so Barrieren abzubauen.

7. Anwendung in verschiedenen Bereichen

Öffentliche Einrichtungen
  • Behörden und Verwaltungen bieten Informationen in Leichter Sprache an, um allen Bürgern den Zugang zu erleichtern.
Bildung
  • Schulen und Hochschulen nutzen Leichte Sprache, damit auch Lernende mit Einschränkungen den Unterricht gut verstehen.
Gesundheitswesen
  • Ärzte, Kliniken und Apotheken stellen Informationen in Leichter Sprache bereit, um Patienten bei Diagnosen und Behandlungen zu unterstützen.
Kundenservice und öffentliche Dienste
  • Unternehmen und Serviceanbieter setzen Leichte Sprache ein, um ihre Angebote für alle Menschen zugänglich zu machen.

Die Anwendung der Leichten Sprache in diesen Bereichen fördert die Transparenz und Zugänglichkeit von Informationen für alle Menschen.

8. Technologische Unterstützung

Software und Tools
  • Es gibt Programme, die Texte automatisch auf Leichte Sprache prüfen und umwandeln (z. B. spezielle Textanalyse-Tools).
Lesbarkeitsindexe
  • Tools wie der Flesch-Reading-Ease-Score helfen zu messen, ob ein Text den Anforderungen der Leichten Sprache entspricht.
Automatische Übersetzung
  • KI-basierte Modelle können komplexe Texte in Leichte Sprache übersetzen. Dabei ist jedoch eine menschliche Kontrolle wichtig.
Digitale Hilfsmittel
  • Digitale Editoren und Checklisten unterstützen Autoren bei der Erstellung von barrierefreien Inhalten.

Technologische Hilfsmittel erleichtern die Erstellung und Überprüfung von Texten in Leichter Sprache und unterstützen die barrierefreie Kommunikation.

9. Tips und Best Practices

Planung und Zielgruppendefinition
  • Bestimmen Sie genau, wer den Text lesen soll, und passen Sie den Inhalt an deren Bedürfnisse an.
Testen und Feedback
  • Lassen Sie den Text von Menschen mit kognitiven Einschränkungen lesen. Holen Sie Rückmeldungen ein und verbessern Sie den Text.
Konsistenz
  • Verwenden Sie durchgehend dieselben einfachen Wörter und Formulierungen.
Regelmäßige Überarbeitung
  • Aktualisieren Sie Texte, um neue Informationen und Änderungen zu berücksichtigen.
Vermeidung von Informationsverlust
  • Achten Sie darauf, dass alle wichtigen Inhalte erhalten bleiben, auch wenn der Text stark vereinfacht wird.

Die Beachtung dieser Best Practices erhöht die Qualität und Verständlichkeit von Texten in Leichter Sprache und hilft, eine effektive Kommunikation sicherzustellen.

10. Aktuelle Forschung und Entwicklungen

Linguistische Studien
  • Forscher untersuchen, wie Menschen Leichte Sprache aufnehmen und verarbeiten. Diese Studien helfen, die Regeln weiter zu verbessern.
Kognitive Belastung
  • Untersuchungen zeigen, dass sehr kurze Sätze die kognitive Belastung verringern und das Textverständnis fördern.
Innovative Methoden
  • Neue Ansätze kombinieren Leichte Sprache mit visuellen Hilfsmitteln und auditiven Angeboten, um den Zugang zu Informationen weiter zu verbessern.
Zukunftsperspektiven
  • Die Weiterentwicklung der Leichten Sprache soll globale Barrieren abbauen und eine noch inklusivere Kommunikation ermöglichen.

Die aktuelle Forschung trägt dazu bei, die Effektivität der Leichten Sprache zu steigern und neue Ansätze für eine barrierefreie Kommunikation zu entwickeln.

11. Literaturverzeichnis

Bredel, U., & Maaß, C. (2016)

Leichte Sprache: Theoretische Grundlagen – Orientierung für die Praxis. Dudenverlag.

Maaß, C. (2020)

Einfache Sprache im Fachunterricht. Sprache – Literatur – Lernen, 1(2), 45-60.

Netzwerkerklärung Leichte Sprache (2013)

Regeln für Leichte Sprache. Netzwerk Leichte Sprache e.V.

Rat für deutsche Rechtschreibung (2018)

Empfehlungen für die Schreibweise in Leichter Sprache. Mannheim.

Schubert, K. (2017)

Einfachheit und Verständlichkeit: Sprachwissenschaftliche Grundlagen der Einfachen Sprache. Frank & Timme.

Dieses Literaturverzeichnis bietet eine Auswahl an grundlegenden Werken zur Einfachen und Leichten Sprache.

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